Gefahren im Wald
Gefahrenquellen
Vorsorgemaßnahmen
Zecken
Gefahrenquellen
- Zecken (mögliche Übertragung von FSME und Borreliose)
- der Fuchsbandwurm
- Insektenstiche
- Infizierung mit dem Tetanus-Erreger (Wundstarrkrampf)
- Tollwut
- Giftpflanzen
- Allergien
- Sommersmog
- Gewitter und Sturm
- Unfallrisiken
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Vorsorgemaßnahmen
- ständig mitgeführt werden eine Erste-Hilfe-Box und ein Mobiltelefon
- die ErzieherInnen nehmen regelmäßig an einem Erste-Hilfe-Kurs teil
- mit dem DRK wurde ein Notfallplan vereinbart
- an der Unterkunft steht jederzeit ein Pkw zur Verfügung
- auf Wunsch wird in jedem Kindergartenjahr (nicht nur) für die "Neuzugänge" über die Themen Fuchsbandwurm, Zecken und Schutzimpfungen informiert, z.B. im Rahmen eines Elternabends
- für Unwetterwarnungen u.ä. wird in Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat ein "Notfallplan" erstellt
- für plötzliche Unwetter steht eine Notunterkunft zur Verfügung
- mindestens ein(e) pädagogisch tätige(r) MitarbeiterIn ist geschult in Waldpädagogik und dadurch bestens vertraut mit Gefahren im Wald und ihrer Vermeidung bzw. dem Umgang mit ihnen
- die "richtige" Ausrüstung und Bekleidung schützt vor Verletzungen und Umwelteinwirkungen
» Näheres zum Thema "Vom Umgang mit Gefährdungen" steht auch in unserer Kindergartenordnung). (32 KB)
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Zecken
» Text als pdf-Datei (17 KB)
Was ist eine Zecke?
Zecken sind Spinnentiere, die erst nach ihrer letzten Häutung acht Beine haben. Vom Frühjahr bis zum Herbst sind sie allgegenwärtig. Sie saugen Blut von Warmblütern. Ihr Saugrüssel hat kleine Widerhaken, deshalb sitzen sie so fest. Sie halten sich bevorzugt im Gras auf. Finden sie ihre Nahrungsquelle, krabbeln sie auf ihr bis zu drei Stunden lang herum. Sie favorisieren zarte Haut in bis zu ca. 100 cm Höhe. Deshalb ist es sinnvoll, wenn man sich nach einem Besuch in unserer schönen Natur nach diesen kleinen Parasiten absucht.
Was tut eine Zecke?
Mit ihrem Speichel übertragen leider einige Zecken Borreliose, Frühsommer-Meningitis (FSME) und andere weniger gefährliche Erkrankungen. Von Schweiß fühlen sie sich mächtig angezogen. Manche Düfte verabscheuen sie, z.B. das auf ätherischen Ölen basierende Amoskan, und andere Anti-Zecken-Mittel. Reibt man sich damit ein, bleibt man i.d.R. auch von anderen Insekten verschont.
Wie werde ich die Zecke los?
Hat sich eine Zecke fest gebohrt, sollte man sie vorsichtig entfernen. Am leichtesten geht dies mit einem in Äther getränkten Wattebausch, den man eine Weile auf die Zecke drückt. Oft lässt sie von alleine los, ohne gespuckt zu haben. Manchmal hält sie sich auch, vom Äther betäubt, mit ihrem "Bohrer-Rüssel" in der Haut fest. Mit einer Zeckenzange kann man sie dann wie eine Schraube herausdrehen. Hinterlässt die Zeckenbissstelle einen roten Hof, sollte man auf alle Fälle prüfen, ob eine Krankheits-Übertragung stattgefunden hat.
Was macht die Zecke mit mir?
Was mache ich mit der Zecke?
Man kann die Zecke in speziellen Labors daraufhin untersuchen lassen, ob sie Krankheitsträger ist. Ist dies der Fall, wird im Blutbild nach Markern für Erkrankungen und die Zecke gesucht. Ergibt sich ein Befund, wird eine Antibiotika-Kur durchgeführt. In der Alternativ-Medizin kann mit homöopathischer-, radiästhetischer- und / oder Schwingungs-Medizin gearbeitet werden. Am einfachsten ist es, wenn die Zecke in einem Gläschen gefangen gehalten wird. Es ist möglich, mit Hilfe dieser Zecke und geeigneten Geräten alle Informationen, die die Zecke "hat", invertiert (also umgekehrt) dem Befallenen aufzuspüren und dadurch die Heilung herbeizuführen. Dies lässt sich labortechnisch überprüfen.
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